Maximilian Thiel kehrt zum SV Wacker Burghausen zurück und übernimmt die Aufgabe des Übergangskoordinators zwischen dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) und der ersten Mannschaft. Der ehemalige Wacker-Spieler soll die jungen Talente gezielt auf die Anforderungen im Herrenbereich vorbereiten und ihre Integration in die Regionalliga-Mannschaft begleiten.
Thiel kennt diesen Weg aus eigener Erfahrung: Beim SVW schaffte er den Sprung in den Profifußball, ehe ihn seine Karriere unter anderem zum 1. FC Köln, zum 1. FC Union Berlin und zum 1. FC Heidenheim führte. Insgesamt spielte der ehemalige U20-Nationalspieler acht Jahre in der 2. Bundesliga und sechs Jahre in der 3. Liga, drei davon für Burghausen. Die Erfahrungen von mehr als 250 Einsätzen bringt er nun bei seinem Heimatverein in die Entwicklung der nächsten Generation ein. Während seiner Spielerkarriere absolvierte Thiel ein Studium im Sportmanagement. Inzwischen lebt er mit seiner Familie wieder in der Heimat.
Als Übergangskoordinator begleitet Thiel die Nachwuchsspieler an der Schnittstelle zum Herrenfußball. Dabei geht es darum, Talente an das höhere sportliche Niveau heranzuführen und sie auf ihrem Weg in die erste Mannschaft zu unterstützen. Auch die Fördertrainings wird er im Blick behalten und die Entwicklung der jungen Spieler eng begleiten.
In enger Abstimmung mit NLZ-Leiter Manuel Bruckmeier und Sportkoordinator Marius Duhnke kümmert sich Thiel um die Durchlässigkeit vom Nachwuchsleistungszentrum in den Regionalliga-Fußball. Gemeinsam sollen die Kommunikation zwischen den Bereichen gestärkt und die Abläufe beim Übergang weiter verbessert werden. Ziel ist es, die Nachwuchsförderung und die Anforderungen der ersten Mannschaft noch enger aufeinander abzustimmen.
„Ich freue mich sehr, wieder nach Hause zu kommen und mit den Menschen beim SV Wacker zusammenzuarbeiten. Der Verein hat mir den Weg in den Profifußball ermöglicht. Mit meinem Engagement möchte ich ihm etwas zurückgeben. Besonders freue ich mich auf die Arbeit mit den jungen Talenten und darauf, meine Erfahrungen weiterzugeben. Jetzt stehe ich nicht mehr selbst auf dem Platz, sondern begleite die Spieler aus einer anderen Perspektive: von außen, als Mentor und Förderer auf ihrem Weg in den Herrenfußball“, sagt Maximilian Thiel.
„Wir haben den Kontakt zu Maxi über all die Jahre gehalten und seine beeindruckende Karriere als Spieler mitverfolgt. Umso mehr freut es uns, dass er sich jetzt wieder bei seinem Heimatverein einbringt. Ehemalige Spieler, die noch nah an der jungen Generation sind, können mit ihrer fachlichen Expertise viel bewegen und im operativen Geschäft Verantwortung übernehmen oder gezielt unterstützen. Maxi kennt den Weg vom Nachwuchs in den Profifußball aus eigener Erfahrung. Davon können unsere Talente und der gesamte Verein profitieren“, erklärt Vorstandsmitglied Josef Berger.
Mit der Rückkehr von Maximilian Thiel will der SV Wacker Burghausen seinen Talenten den Weg in den Herrenbereich weiter ebnen. Seine Erfahrung soll dazu beitragen, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs gezielt zu fördern und nachhaltig in die erste Mannschaft zu integrieren.





