Bericht

Donnerstag, 15.03.2018
„Wollen punkten“




Am Samstag, 17. März, steht für Wacker Burghausen die weite Auswärtsfahrt nach Schweinfurt an. Anpfiff im Willi-Sachs-Stadion ist um 14 Uhr.

Fünfter gegen Achter

Es ist das Duell des aktuell Fünften in der Regionalliga Bayern gegen den Achten. Der 1. FC Schweinfurt ist als einer der Topfavoriten in die aktuelle Saison gestartet, hatte der Verein zu Saisonbeginn doch auf Profifußball umgestellt. Mit Alex Eiban, Marco Fritscher und Dominik Weiß wechselten im Sommer auch drei Wacker-Profis nach Unterfranken. Lediglich Eiban konnte sich dabei einen Stammplatz im sehr ausgeglichenen Kader von Trainer Gerd Klaus erkämpfen. Fritscher und Weiß hingegen kommen meist nur als Ergänzungsspieler zum Einsatz. In den 24 bisher absolvierten Partien kassierte Schweinfurt 32 Gegentore, Eiban musste demnach genauso oft hinter sich greifen wie sein Nachfolger in Burghausen, Franco Flückiger. 

Duell der Torjäger

Allerdings hat Schweinfurt (44 Tore) acht Treffer mehr erzielt als Burghausen und steht daher mit neun Punkten mehr auf der Habenseite auf Platz fünf im Klassement. Mit je 14 Toren treffen am Samstag die beiden Toptorjäger der Saison aufeinander. Adam Jabiri bei den Gastgebern und Sascha Marinkovic beim SVW. 

Positive Bilanz

Burghausen und Schweinfurt trafen bisher 18 Mal aufeinander. Zehn Duelle konnte der SV Wacker siegreich gestalten, drei endeten remis, fünf gingen verloren. Das letzte Aufeinandertreffen gab es in der Vorrunde, als sich beide Teams mit einem leistungsgerechten 0:0-Remis voneinander trennten. 

Positive Tendenz

Auch wenn das jüngste Heimspiel des SV Wacker gegen den Tabellenletzten FC Unterföhring (0:0) nichts für Feinschmecker war, so befindet sich Burghausen auf einem guten Weg. Von den letzten fünf Punktspielen wurden drei gewonnen, zwei endeten remis. In diesen fünf Begegnungen lautet das Torverhältnis 7:1. „Wir stehen defensiv wesentlich stabiler als noch zu Saisonbeginn“, so Trainer Patrick Mölzl. „Das ist die Basis.“

"Wollen in Schweinfurt punkten"

Dass seine Mannschaft auch genügend Qualität in der Offensive hat, um gegen jeden Gegner zu bestehen, hat sie oft genug bewiesen. „Wir hatten auch gegen Unterföhring sehr gute Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen, waren aber unkonzentriert im Abschluss“, betont Mölzl. Dass sich jetzt auch Tabellenführer 1860 München gegen den Letzten lange sehr schwer tat und nur 2:0 gewann, zeigt, wie ausgeglichen die Liga ist. „Wenn wir an unsere Leistungsgrenze kommen, können wir gegen jeden Gegner gewinnen“, ist sich Mölzl sicher. „Wenn nicht, wird es eben gegen jeden schwer.“ Ziel sei, am Samstag zu punkten, auch wenn Schweinfurt laut Mölzl zu den „drei besten Teams der Liga“ zählt. „Der Kader von Schweinfurt ist auf allen Positionen doppelt besetzt. Das wird ein schöne Herausforderung für meine Spieler. Wir werden am Vormittag fünf Stunden im Bus sitzen und bei der Heimfahrt auch wieder. Da wäre es schön, wenn wir dabei auch Punkte mit im Gepäck hätten.“  

Personal: Philipp Knochner (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Kevin Hingerl (Syndesmoseband-Anriss) und Christoph Bann (Schulter) fehlen verletzt. 

Mögliche Aufstellung: 26 Flückiger - 31 Schulz, 5 Hofstetter, 34 Buchner, 3 Janietz - 18 Wächter, 8 Subasic - 9 Duhnke, 17 Omelanowsky, 25 Richter - 10 Marinkovic.
Ersatz: 33 Zbinden - 7 Winklbauer, 16 Pöllner, 22 Sulmer, 23 Muteba, 24 Pichler, 27 Scioscia, 29 Holek.

Schiedsrichter: Markus Pflaum. 

Ausblick: Am Samstag, 24. März, ist der SVW um 14 Uhr zu Gast beim VfB Eichstätt.

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