Bericht

Mittwoch, 13.09.2017
Wacker empfängt Pipinsried


Sascha Marinkovic will auch am Freitag wieder "leise" jubeln. Foto: Butzhammer.



Am Freitag, 15. September, gastiert Aufsteiger FC Pipinsried in der Wacker-Arena. Anpfiff ist um 19:00 Uhr.

Die unerwartete 0:1-Niederlage gegen Aufsteiger VfB Eichstätt am vergangenen Freitag ist längst abgehakt, die positive Stimmung in der Kabine nach zuvor fünf Spielen ohne Niederlage konnte sie ohnehin nur für kurze Zeit trüben. „Wir haben das Spiel kurz aufgearbeitet. Die Spieler wissen, was sie falsch gemacht haben und gegen Pipinsried besser machen müssen“, so Wacker-Trainer Patrick Mölzl. „Alle sind vom ersten Training in dieser Woche sehr fokussiert, wollen das Spiel am Freitag unbedingt gewinnen.“ Gegen einen Aufsteiger, der in den letzten sechs Spielen eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebte. Nach jeweils 0:4-Niederlagen gegen Nürnberg II und Augsburg II gab es zwei Auswärtssiege: jeweils 1:0 bei Bayern II und dem FC Unterföhring. Zuletzt verlor das Team von Spielertrainer Fabian Hürzeler mit 1:4 in Bayreuth und mit 0:3 gegen den FC Memmingen. Zu Saisonbeginn gab es eine 0:2-Niederlage in Schweinfurt, ein torreiches 3:3 in Eichstätt und einen 2:0-Sieg gegen Greuther Fürth II. „Pipinsried hat in dieser Saison schon einige sehr gute und auch einige schlechte Spiele absolviert“, weiß Patrick Mölzl nach eingehendem Videostudium des Gegners. „Wir wissen, was uns erwartet.“

„Burki“ kehrt zurück
Im Sommer verabschiedete sich der langjährige Wacker-Kapitän Christoph Burkhard aus Burghausen. Nach acht Jahren, 242 Spielen (32 Tore) in der 3. Liga und Regionalliga Bayern für die Weiß-Schwarzen. „Burki“ wollte in seiner Heimat einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Der 32-Jährige arbeitet in der Diözese Augsburg - als Chauffeur für den Pfarrer. Seine Laufbahn als Fußballer wollte er eigentlich langsam in der Bayernliga ausklingen lassen. Dann stieg Pipinsried am Saisonende doch noch auf, und so muss sich Burkhard am Freitag in der Gegnerkabine der Wacker-Arena umziehen. Wenn er sich nicht verläuft …

Premiere
In der Regionalliga Bayern treffen beide Mannschaften am Freitag erstmals aufeinander. Im Archiv finden sich acht Begegnungen aus der Landesliga Süd (1989 bis 1993). Die Bilanz ist ausgeglichen: Beide Teams gewannen jeweils zwei Duelle. Torverhältnis: 10:10. 

Hofstetter wieder dabei
Kapitän Daniel Hofstetter, der beim 0:1 gegen Eichstätt seine fünfte gelbe Karte absitzen musste, steht wieder zur Verfügung. Ebenso Miha Tetickovic und Ajlan Arifovic, die zuletzt grippekrank fehlten. Christoph Bann (Knieprobleme) konnte diese Woche auch wieder schmerzfrei trainieren. Auf der Ausfallliste stehen dagegen weiterhin Philipp Knochner (Kreuzbandriss), Bastian Grahovac (Knieprobleme), Elias Höng (Faserriss) und Christoph Popp (Sonderurlaub). Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Maxi Pichler (Fußprellung) und Manuel Omelanowsky (Leistenprobleme). 

Mögliche Aufstellung:
26 Flückiger - 31 Schulz, 5 Hofstetter, 34 Buchner, 18 Wächter - 19 Hingerl, 8 Subasic - 9 Duhnke, 22 Sulmer - 10 Marinkovic, 29 Holek.
Ersatz: 1 Tetickovic, 32 Eggerdinger - 3 Janietz, 7 Winklbauer, 17 Omelanowsky, 20 Bann, 23 Arifovic, 24 Pichler, 25 Richter, 27 Hahn, 28 Gmeinwieser.
Es fehlen: 6 Knochner (Kreuzbandriss), 21 Höng (Faserriss), 33 Popp (Sonderurlaub), 37 Grahovac (Knieprobleme). 

Schiedsrichter: Eduard Beitinger. 

Ausblick: Am Samstag, 23. September, gastiert der SV Wacker beim FC Augsburg II. Anpfiff im Rosenaustadion ist um 14 Uhr. 

 

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